Keine neuen Lieferanten-Exklusivverträge der Stadt Basel!

Telebasel berichtete über einen weiteren Exklusivvertrag der Stadt Basel. Dieses Mal mit Feldschlösschen.

Meine Haltung dazu ist klar:

Exklusivverträge machen für die Stadt Basel wirtschaftlich nur auf den ersten Blick Sinn. Vor allem für kleinere und mittlere Veranstalter – die massgeblich von Cateringerträgen abhängig sind – bedeuten sie weniger Handlungsspielraum, das Ausschalten von Konkurrenzsituationen und das Verhindern von Sponsoringverträgen mit Preisreduktionen. Exklusivverträge gefährden die Attraktivität des Veranstaltungsorts Basel, liegen voll neben dem Trend regionale Produkte/Lieferanten zu unterstützen und tangieren die Wertschöpfungskette, die Veranstaltungen generieren! Das Gegenargument, die Stadt könne so ihre Anlagen für Veranstaltungen günstiger anbieten ist eine Behauptung, die im Städtevergleich nicht standhalten wird. Der mögliche Wegzug von Top Volley wirft weitere Fragen auf.

Es gibt gar Anzeichen dafür, dass die Stadt prüft, das Catering, z.B. in der neuen St. Jakobshalle, in Eigenregie ganz zu übernehmen und dem Veranstalter weg zu nehmen. Das mag bei Grossveranstaltungen in privat geführten Fussballstadien Sinn machen – darf aber nicht als Beispiel für „kleinere“ städtische Veranstaltungsorte dienen. Für die Veranstalter wäre das eine (Finanz-)Katastrophe.

27. August 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Diagnose: nicht zu Ende gedacht!

Der Meinungsbeitrag von Gewerbedirektor Gabriel Barell „Diagnose Realitätsverlust“ darf nicht unkommentiert stehen bleiben:

Die Wirtschaftspolitik der SP soll die Unternehmen, laut Gabriel Barell, nur als Gegner betrachten. Für eine Analyse des Gewerbeverbandsdirektors höchst erstaunlich, findet er darin kein Wort über die Wechselwirkung zwischen Arbeitgeberzufriedenheit und unternehmerischen Freiheiten. Diese Einseitigkeit lässt viele Fragen offen. Weiterlesen →

22. August 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

«Mein Basel ist selbstbewusst, bietet faire Chancen und bewegt sich vorwärts.»

Banner2016

18. August 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Kauf der St. Jakob-Arena wirft Fragen auf

Wird durch den Kauf der St. Jakob-Arena und den Entscheid des Erziehungsdepartments, dort zukünftig auf Events zu verzichten, eine Art Monopolstellung der St. Jakobshalle geschaffen? So hätte die Doppelrolle des derzeitigen Geschäftsführers der St. Jakobshalle und gleichzeitigen Inhabers der Eventagentur Levent AG – trotz PPP-ähnlichem Modell – eine fragwürdige Komponente. Diese und andere Fragen möchte ich mit meiner Interpellation beantwortet wissen.

 

26. Juli 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Heizen im Freien muss (klug) möglich sein!

Der Artikel bezüglich nicht bewilligter elektrischer Heizstrahlern auf der Terrasse des Hotels Euler löst auch bei mir eine Reaktion aus. Unbefangen bin ich dabei natürlich nicht, bin ich doch Mitbetreiber einesOpen-Air“-Gastronomiebetriebes am Birsköpfli, der sich auch überlegt in der kühleren Saison zu öffnen. Ich meine aber, dass eine kluge Lösung möglich ist:

Unser Energiegesetz muss angepasst werden. Andere Kantone (z.B. Baselland in §9 des Energiegesetzes) bewilligen Heizquellen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Wenn der Betrieb mit gleichwertiger erneuerbarer Energie stattfindet ist nichts dagegen einzuwenden. Die Heiz-Technik –  auch in Zusammenhang mit erneuerbarer Energie – hat enorme Fortschritte gemacht, darauf gilt es auf Gesetzesebene zu reagieren. Das Hotel Euler könnte beispielsweise das Thema Sonnenenergie und Elektrostrahler vorantreiben und sich nicht auf den gerichtlichen Weg versteifen.

Um es klar zu sagen: Gasbetriebene Heizpilze finde ich auch einen ökologischen und praktischen Blödsinn. Ein generelles Verbot von Heizquellen im Freien erachte ich jedoch als zu restrektiv und es verhindert innovative Aussengastronomie (nicht nur im Sinne der Raucher) – beispielsweise auch am Rhein entlang. Intelligente Lösungsalternativen für die Uebergangszeit sind sinnvoll und entsprechen einem Bedürfnis – ich werde das Anliegen in der SP-Fraktion einbringen.

08. April 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Tscheggsch…?!

Wir unterstützen diktatorische autoritäre Regierungen bzw. Regimes mit Milliarden, damit diese das Flüchten der Menschen – die endlich Demokratie und Freiheit erfahren möchten – verhindern und gleichzeitig streben wir an, den gleichen Ländern Demokratie und Freiheit mit Entwicklungshilfe, Krieg, Embargos „schmackhaft“ zu machen. Tscheggsch…?!

22. Februar 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Kein Wirtepatent mehr für Betriebe – mit einfachem Speiseangebot – bis 30 Sitz- und Stehplätzen!

In Basel-Stadt sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für „Gastro-Innovationen“ sowohl auf privatem wie auch auf öffentlichem Grund teilweise mehr hinderlich als förderlich. Deshalb habe ich diesen Anzug eingereicht.

Erfolgreiche Gastro-Trends, die eine ideale Ergänzung zu den bestehenden Gastro-Betrieben bieten, tragen etwas zur Lebensqualität, zur Attraktivität und zur Lebendigkeit einer Stadt bei. Hier sind sowohl im Gastgewerbegesetz wie auch im Bau- und Planungsgesetz innovationsfreundlichere Regelungen nötig.

Am Beispiel des „Street-Food-Trends“ gilt es die Bewilligungspraxis für „Food Trucks“ zu vereinfachen. Will ein „Food Truck „(Imbisswagen) beispielsweise auf privatem Grund seinen Standort wechseln, ist für jeden Standort ein aufwändiges Baubegehren notwendig. Erfolgreiche Street Food Festivals (im Oktober 2015 auch in Basel) und Street Food Konzepte (wie in der Markthalle Basel) stossen auf grosses Interesse und zeigen das Bedürfnis nach qualitätsvoller aber einfach realisierbarer und zugänglicher Gastronomie auf.

Zur Förderung dieser jungen Gastronomie und von Quereinsteigern gehört vermehrt auf Selbstverantwortung der Gastronomen und die vorhandenen hervorragenden Ausbildungen im Gastronomiebereich zu setzen. Die Lösung dafür: Die Bewilligungspraxis für „Food Trucks“ in Basel muss vereinfacht und umsetzungsfreundlicher werden. Das Wirtepatent (Fähigkeitsausweis) für Gastronomiebetriebe mit einfachem Speiseangebot soll – analog zum Kanton Bern – nicht mehr Voraussetzung zur Gründung eines Betriebes sein. Die strengen Vorgaben des Lebensmittelinspektorates, die bestehenden Ausbildungen im Gastro-Bereich und die Kompetenz der Gäste reichen aus, guter von schlechter Gastronomie zu unterscheiden.

31. Januar 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Im Januar eingereicht: Motion und Anzug

Motion Thomas Gander und Konsorten betreffend Angebotsverbot von Alkohol in Jugendzentren (Januar 2016)

Anzug Thomas Gander und Konsorten betreffend Bewilligungspraxis von “Food Trucks” (Januar 2016)

24. Januar 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Wer kontrolliert die privaten Dienstleister im Flüchtlings- und Sozialwesen?

Nicht erst seit heute stehe ich der Delegation von Sicherheitsaufgaben an private Unternehmungen kritisch gegenüber. In den letzten Jahren hat sich ein Markt entwickelt, wo viel Geld zu verdienen ist. Umso wichtiger ist es, diese Firmen als Auftraggeber eng zu begleiten und die Umsetzung ihrer Aufgaben zu kontrollieren. Auch im Flüchtlingswesen hat sich ein „Sicherheits- und Betreuungsmarkt“ entwickelt. Daher möchte ich von unserer Regierung wissen, wie sie diese Aufgabe in diesem Bereich wahrnimmt – nicht zuletzt um zu verhindern, dass sich Firmen breit machen, die Gewinnmaximierung auf Kosten der Steuerzahler und zum Nachteil der Behörden und Betroffenen betreiben. Eine Kosten-Ertrags-Intransparenz muss mit klaren Leistungsaufträgen und Kontrollmassnahmen entgegen gewirkt werden. Die Führungsaufgabe obliegt der zuständigen Behörde und darf nicht an das Unternehmen delegiert werden!

Hier der Link zur schriftlichen Anfrage an die Regierung

Der Spagat zwischen möglichst „günstiger“ externen Beauftragung (ist sie wirklich günstiger?) und die (ethisch) korrekte Umsetzung von Dienstleistungen muss auch in anderen sensiblen „Sozial-Bereichen“ getätigt werden. Es zeigt sich das Problem, dass eine parlamentarische Debatte und Kontrolle (wie es z.B. bei subventionierten Betrieben möglich ist) nicht stattfindet. Es gibt keine Berichterstattung und für mich als Parlamentarier ist nicht fassbar, welche externen Aufträge überhaupt bestehen, wie diese Verträge zu Stande kommen (gibt es eine Ausschreibung?!) und wie sie umgesetzt werden.

Deshalb habe ich gleichzeitig eine zweite Anfrage eingereicht.

24. Januar 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Was für eine Perversion!

„Was, wenn alle Grenzen offen wären?“  (NZZ am Sonntag, 17.01.2016)

Dieser Artikel hat mich bewegt. Meine Gedanken dazu:

Ich sympathisiere stark mit dieser „kleinen Szene“ und frage mich. Sind Grenzen letztendlich nicht nur dazu da, den Machterhalt/das Machtstreben einer politischen/gesellschaftlichen Elite mit nationalistischen Gedanken zu sichern? Falls nötig mit der Aushebelung der Gewaltenteilung?
Unser Suhlen im nationalen Wohlfühlpaket nicht viel mehr als ein Zuträger einer politischen Kraft, deren Ziel es ist (ihren!) Wohlstand zu sichern aber nicht bereit ist mit ihrem Vermögen die Zukunft mutig zu gestalten? Argumentativ geschickt verpackt mit der Prämisse „politischer Wille des Volkes“? Was für eine Perversion!
Sollte – als Beispiel – das politische Wirken in Polen nicht als Warnzeichen verstanden werden, sich gegen verführerische Parolen im Namen der Sicherheit und der sogenannten Souveränität zur Wehr zu setzen um nicht plötzlich aufzuwachen und als Volk mit leeren Händen dazu stehen?

Wir unterliegen immer mehr einer politische Strategie, die den Menschen schwach werden lassen möchte und gleichzeitig das Gegenteil verkauft.

17. Januar 2016 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Erste Erfahrungen als Gastronom

Ja, das war ein grossartiger Sommer, der uns und unseren rund 40 Mitarbeitenden viel Freude bereitet und uns natürlich auch gefordert hat. Quasi von 0 auf 180 sind wir mit der Veranda Pellicanò im Juli gestartet, nachdem wir fast ein Jahr geplant haben. Wir sind ein kleines bisschen stolz darauf, dass unsere Ideen so gut angenommen wurden und wir so die Vielfalt am wunderschönen Birsköpfli noch etwas reicher machen konnten. Eindrücklich war es zu sehen, dass sich unser Wunsch verwirklichen liess, ein Ort für die unterschiedlichsten Menschen und ihre Bedürfnisse zu werden! Wir freuen uns auf die kommende Saison und wissen auch schon was wir noch verbessern und verändern wollen… Es bleibt, unseren tollen Mitarbeitenden und unseren Gästen Danke zu sagen!

Ein paar schöne Bilder finden sich hier in unserer Online-Galerie. Besonders eindrücklich ist die fotografisch festgehaltene „Entstehungsgeschichte“.

Ein Medienüberblick:

Veranda Pellicanò geht in den Winterschlaf (Blick am Abend, November 2015)

Minu’s Monat (seine letzte Sendung auf Telebasel – bei uns)

Am Birsköpfli fliest nun das Bier über die Veranda (bz, Juli 2015)

Die „Veranda“ im Dauerhoch (BaZ, Juli 2015)

15. November 2015 von thomas
Kategorien: Sonstiges | Schreibe einen Kommentar

Wie viel Verantwortung kann dem Fussball delegiert werden?

Im Samstagsinterview vom Bund und Tagesanzeiger gehe ich dieser Frage nach. Dabei wurde mir die Möglichkeit gegeben in die Tiefe zu gehen und so auch eine Kontroverse zu öffnen. Wichtig scheint mir, dass genau diese Fragestellung nicht eine fussballtypische Fragestellung ist, sondern ständig unsere (politische) Debatte prägt. Die Zuschreibung und die Abwehr von Verantwortung ändert sich denn auch je nach Standpunkt und Involviertheit. Aber lesen Sie hier selbst.

 

15. Mai 2015 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit, Politik | Schreibe einen Kommentar

Der Grosse Rat hat meine Motion zur Nutzung der schulischen Sportanlagen für den Vereins- und Breitensport während den Schulferien und ausserschulischen Zeiten überwiesen!

Der Grosse Rat hat meine Motion im Dezember 2014 als Motion (Regierungsrat beantragte nur als „Anzug“) überwiesen. Die Umsetzung, dieses schon seit Jahren bestehenden Anliegens, muss nun auf Gesetzesebene angegangen werden:

27. Dezember 2014 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Ich freue mich auf meine neue berufliche Herausforderung bei der Swiss Football League (SFL)!

Ich freue mich auf meine neue berufliche Herausforderung bei der Swiss Football League (SFL) und verabschiede mich nach 10 Jahren von der Fanarbeit in Basel und bei Fanarbeit Schweiz (FaCH).

Medienmitteilung SFL

Medienmitteilung FaCH

Bericht SRF

Bericht BZ

Bericht TaWo

16. Oktober 2014 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit | Schreibe einen Kommentar

Ab Sommer 2015 übernehmen wir einen Sommer-Gastro-Kultur-Betrieb am „Birsköpfli“

Frischer Wind am „Birsköpfli“ – so titelte die BaZ nach dem Entscheid der städtischen Jury, uns (Gabriel Pellicano, Pascal Moor, Thomas Gander) den Betrieb am „Birsköpfli“ ab Sommer 2015 zu überlassen. Wir freuen uns sehr! (mehr folgt anfangs 2015).

So berichtete

die TaWo

und

SRF

05. Oktober 2014 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit | Schreibe einen Kommentar

Wenn eine Mission gegen delinquente Fussballfans zum rechtsstaatlichen Problem wird

„Wenn nun dieser Fanarbeiter von «Terror-Fahndung» spricht, sollte er sich vielleicht die Überwachungsvideos ansehen. Ein Durchschnittsbürger würde bei einer solchen Zerstörungswut wahrscheinlich von Terror sprechen, zeigte man ihm das Videomaterial“  Diese Aussage machte der leitende St. Galler Staatsanwalt Thomas Hansjakob unter anderem in einem Interview bei watson zur Verhaftung eines unschuldigen berner Fussballfans.

Meine Gedanken dazu

Genau in dieser Aussage widerspiegelt sich, wie sich die St. Galler Staatsanwaltschaft in Sachen Fussballfans verrennt. Sie hat es sich zur Mission erklärt, delinquenten Fussballfans den Kampf anzusagen und schreckt vor fehlerhaften Fahndungsmethoden nicht zurück. Ihr Mittel zum Zweck scheint die Abschreckung zu sein. Weiterlesen →

19. August 2014 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit | Schreibe einen Kommentar

Neue „Hooligan“-Zahlen richtig interpretiert?!

Kürzlich habe ich über die neuen Fedpol-Zahlen im Blick gelesen.

Ich frage mich, wo die Journalisten sind, die sich Zeit nehmen, die Fedpol-Zahlen zu lesen, zu vergleichen und dann zu interpretieren? Immer wird von neuen Höchstständen gesprochen und gleichzeitig in Headlines vermittelt, dass die Höchststände mit vermehrten Ausschreitungen zusammen hängen.

Liebe Journalisten und sonstige Interessierte. Wenn,

a. in einer Datenbank Personen nach Ablauf der Sanktion (z.B. Rayonverbot) weitere drei Jahren in der Datenbank verbleiben

und

b. nach neuem verschärften Konkordat bis zu 3-Jährige Massnahmen (statt nur ein Jahr) ausgesprochen werden

und

c. der Deliktekatalog für einen Eintrag in die Datenbank inkl. Massnahme erweitert wird, Weiterlesen →

04. August 2014 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit, Politik | 1 Kommentar

Katholische Kirche verpasst eine grosse Chance

Am Montag, 30. Juni 2014, haben die Kirchenglocken von der Pfarrei Don Bosco das letzte Mal geläutet, wie die BaZ publik machte. Die Kirche soll porfaniert werden. Eine neue Nutzung wird gesucht. Schon seit mehreren Jahren wird innerhalb der katholischen Kirche Basel-Stadt über Kirchenumnutzungen diskutiert, ohne, dass bis heute eine Idee verwirklicht worden wäre.

Hierzu meine Gedanken

Die Absicht, katholische Kirchen in Basel-Stadt zu schliessen, ist nicht neu. Bereits im Jahr 2002 bekam der Architekt Peter Fierz den Auftrag, über die Umnutzung von Kirchen nachzudenken. Über zehn Jahre später, im Juli 2014, ist man offensichtlich kaum einen Schritt weiter. Mit Wechseln im Kirchenrat und auf Pfarrei-Ebene gehen Änderungen von Haltungsfragen einher, die vor allem auf den Verwirklichungsinteressen Einzelner beruhen.

Eine klare Strategie und ein Wille sind nicht erkennbar. Die Projektierungen, die auf höchster Ebene angestossen werden, verlaufen im Sand, weil so essenzielle Voraussetzung wie zum Beispiel der Denkmalschutz oder die Bedürfnisse der Menschen, dort wo sich diese Kirchen befinden, zu wenig einbezogen werden. Seit Jahren wird die Chance verpasst, einen kreativen Prozess einzuleiten, um spannenden Raum als neue Begegnungs- und Wirkungszone für die Stadt zu aktivieren.

Der profanierte Kirchenraum – das Freiwerden dieser Räume für öffentliche Nutzungen – bietet unglaubliches Potenzial, und ein solcher Prozess muss als Teil von Stadtentwicklung verstanden werden. Die Kirchenleitung als Milizexekutive wäre gut beraten, sich die Überforderung einzugestehen und eine Professionalisierung dieses Prozesses nicht als Machtverlust zu werten.

29. Juni 2014 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

Konkordate haben ein Demokratie-Defizit

Heute beschäftigt sich die BaZ mit dem Problem, dass Kantonsparlamente nur JA oder Nein zu einem Konkordat sagen können.

Meine Erfahrung aus der Entstehung des „Hooligan“-Konkordates

Konkordate werden (wie ich es beim „Hooligan“-Konkordat sehr nahe erleben konnte) von sehr wenigen Personen erarbeitet. Das verabschiedende Gremium (in diesem Fall die KKJPD) ist zwar eine überkantonale Konferenz (als Verein organisiert!), sie kann aber die kantonalen Gegebenheiten nur im geringen Masse bis gar nicht berücksichtigen. Die Kantonale Repräsentativität (parteipolitisch) und die Ausgewogenheit (fachlich) ist kaum geben. Weiterlesen →

05. Mai 2014 von thomas
Kategorien: Fussballfans und Fanarbeit, Politik | Schreibe einen Kommentar

Diskussion nach einem Polizeieinsatz ist nicht zielführend

In der Wochendebatte stellte die TaWo die Frage „Ist die offensive Gangart der Basler Polizei sinnvoll?“. Gleichzeitig betonten Polizeikommandant Gerhard Lips und Regierungsrat Baschi Dürr in einem Interview, dass sie ihre Arbeit „besser darstellen und verkaufen“ möchten.

Meine Gedanken dazu

Meine Erfahrungen aus dem Fussball zeigen, dass eine Diskussion nach einem Polizeieinsatz – insbesondere bezüglich Verhältnismässigkeit und Rechtmässigkeit – nie zielführend bzw. weiter bringend ist. Die Analyse bewegt sich immer im gleichen Schema und innerhalb der gleichen Argumentationslinien, die meistens von der klassischen links-rechts Perspektive geprägt sind und jede/r für sich den Sicherheit vs. Freiheit Vergleich beansprucht. Weiterlesen →

30. November 2013 von thomas
Kategorien: Politik | Schreibe einen Kommentar

← Ältere Artikel

Neuere Artikel →