Die Verkehrs- und Mobilitätssituation auf dem St. Jakob-Areal muss von beiden Kantonen überprüft und verbessert werden!

Nachdem der Basler Grosse Rat bereits am 7. Juni 2017 meinen Vorstoss betreffend ein Mobilitätskonzept für das St. Jakob-Areal überwiesen hat, wurde das gleichlautende Postulat von Landrat Jan Kirchmayr heute erfreulicherweise auch vom Landrat Basel-Landschaft überwiesen.

Die beiden Kantone sind nun beauftragt, die Verkehrssituation und die infrastrukturellen Voraussetzungen für alle Verkehrsteilnehmer auf dem St. Jakob-Areal zu überprüfen und Verbesserungen zu erzielen. Schon heute zeigt sich, dass die Verkehrssituation bei Anlässen von nationaler/internationaler Bedeutung deutlich an ihre Grenzen stösst. Es zeichnet sich ab, dass die sanierte St. Jakobshalle für Veranstalter äusserst attraktiv werden wird uns zusätzliche Grossanlässe anziehen wird.

Das heutige Gelände rund um die St. Jakobshalle und den St. Jakob-Park nützt sein Potential bei Grossanlässen schlecht aus. Fussgänger- und Verkehrsströme konkurrenzieren sich, führen zu Überlastung und stellen gar ein Sicherheitsrisiko dar. Nur mit grossem Aufwand können Polizei und Veranstalter die Situation im Griff behalten. Nachbargemeinden und direkt anliegende Quartiere tragen die Konsequenzen aus dieser Situation und leiden darunter.

Mit einer sinnvolleren Flächennutzung und Verkehrsplanung könnte der öffentliche Raum rund um Halle und Stadion an Grossanlässen besser genutzt und bewirtschaftet werden. Die Verkehrs- und Fussgängerströme könnten so gestaltet werden, dass neben einer zügigeren An- und Abreise auch neue Aufenthaltsflächen für die BesucherInnen der Grossveranstaltungen entstehen.

Wir hoffen, dass die beiden Kantonsregierungen diesen Steilpass aufnehmen und partnerschaftlich ein attraktives Mobilitätskonzept erstellen und damit den beiden für Stadt und Land bedeutenden Veranstaltungsorten auch würdige Rahmenbedingungen in deren Umfeld schaffen.

 

28. September 2017 von thomas
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